Natürliches Antibiotikum

Rezeptur für natürliches Antibiotikum

antibiotikum_natuerlich_foto_image

Ein lesenswerter Beitrag auf „Zentrum der Gesundheit“ beschreibt eine Rezeptur für natürliche Antibiotika: „Natürliches Antibiotikum – selbst hergestellt“

So möchte ich diese Ergänzung zu meinem letzten Blogartikel auf dem Portal : „Ohne Antibiotika durch die Erkältungssaison“ den Lesern nicht vorenthalten.

Hier also der Rezept-Vorschlag von „Zentrum der Gesundheit“, den ich selbst schon oft ausprobiert und als sehr wirkungsvoll erfahren habe:

Am besten tragen Sie während der Zubereitung Ihres natürlichen Antibiotikums Handschuhe, da Sie mit scharfen Zutaten hantieren werden und sich die Schärfe nur wieder schwer von den Händen entfernen lässt. Auch werden sich Ihre Nasenschleimhäute schnell gereizt fühlen. Vielleicht müssen Sie niessen oder – wie man das vom Zwiebelschneiden kennt – kurzfristig weinen.

Die Zutaten

Die Zubereitung

  1. Geben Sie – bis auf den Apfelessig – alle Zutaten zusammen in eine Schüssel und mischen Sie sie gut durch.
  2. Füllen Sie die Mischung in ein Einmachglas – und zwar so, dass 2/3 des Glases damit ausgefüllt sind.
  3. Giessen Sie nun so viel Apfelessig dazu, wie in das Glas passt, also bis knapp unter den Deckel.
  4. Schliessen Sie das Glas und schütteln Sie es.
  5. Stellen Sie das Glas zwei Wochen lang an einen kühlen und trockenen Platz. Schütteln Sie es mehrmals täglich. Die Wirkstoffe aus Knoblauch, Chili & Co. gehen in dieser Zeit in den Essig über.
  6. Nach zwei Wochen giessen Sie den Essig in eine Flasche ab. Um so viel Flüssigkeit wie möglich zu gewinnen, pressen Sie den Mix im Glas so stark es geht zusammen, z. B. mit einem Löffel oder einem Stampfer. Sie können den Mix auch in ein Tuch geben und dieses gut ausdrücken.
  7. Den Mix können Sie ab sofort in kleinen Mengen als Gewürz zum Kochen verwenden.
  8. Die Flüssigkeit hingegen ist Ihr neues selbst gemachtes natürliches Antibiotikum. Es muss nicht im Kühlschrank aufbewahrt werden und hält dennoch sehr lange. 

Natürliche Antibiotika – Die Anwendung

  1. Achtung: Die Mischung ist sehr stark und scharf! Wenn Sie generell scharfe Speisen und Gewürze nicht vertragen, sollten Sie das natürliche Antibiotikum nicht verwenden oder dieses erst in sehr kleinen Mengen auf Verträglichkeit testen.
  2. Verdünnen Sie sie die gewählte Dosis mit Wasser. Manche Menschen können das natürliche Antibiotikum auch pur nehmen (was die Wirkung erhöht, vor allem wenn eine Infektion im Rachenraum vorliegt), für die meisten ist es unverdünnt aber zu scharf und zu sauer.
  3. Nehmen Sie täglich 1 EL vom natürlichen Antibiotikum, um Ihr Immunsystem zu stärken und Erkältungen zu bekämpfen. Geben Sie diese Dosis in ein Glas Wasser (150 ml).
  4. Erhöhen Sie die Dosis langsam jeden Tag ein bisschen, bis Sie insgesamt die Menge eines kleinen Likörglases erreichen, das Sie ebenfalls mit Wasser verdünnen.
  5. Wenn Sie gerade gegen eine ernsthaftere Krankheit oder Infektion kämpfen, nehmen Sie 1 EL der Antibiotika-Mischung fünf bis sechs Mal pro Tag (wiederum mit Wasser verdünnt).
  6. Kinder und Schwangere sollten die Einnahme mit dem jeweiligen Arzt besprechen.
  7. Wenn Sie das natürliche Antibiotikum pur nehmen, können Sie nach der Einnahme eine Scheibe Orange oder Zitrone in den Mund nehmen, um die Schärfe im Mund zu lindern.
  8. Sie können mit der Mischung auch gurgeln.
  9. Die natürliche Antibiotika-Mixtur kann natürlich auch in der Küche als Würze für Suppen und Eintöpfe verwendet werden. Gemixt mit Olivenöl entsteht ein hervorragendes Dressing.

Die natürliche Antibiotika-Mixtur kann natürlich auch in der Küche als Würze für Suppen und Eintöpfe verwendet werden. Gemixt mit Olivenöl entsteht ein hervorragendes Dressing.

Natürliche Antibiotika – Die Wirkungen

  • Knoblauch ist bereits von Natur aus ein starkes Antibiotikum mit weitreichenden gesundheitlichen Vorteilen. Knoblauch bekämpft schädliche Bakterien und Pilze aller Art, schont dabei aber die Darmflora, ja, er soll deren Zahl gar erhöhen.
  • Zwiebeln sind die nächsten Verwandten des Knoblauchs. Sie verstärken die Knoblauchwirkung und stellen gemeinsam mit diesem ein starkes Duo gegen Krankheiten dar.
  • Meerrettich wirkt sich besonders vorteilhaft auf die Atemwege aus, die Nasennebenhöhlen und die Lungen. Verstopfte Neben- und Stirnhöhlen werden gereinigt, die Blutzirkulation wird verbessert und nahende Erkältungen oder die Grippe haben keine Chance mehr.
  • Ingwer und Chili hemmen Entzündungen, lindern Schmerzen und stimulieren enorm den Kreislauf. Sie bekämpfen Krankheiten an Ort und Stelle.
  • Kurkuma ist wohl im Hinblick auf die antibiotische Wirkung das beste Gewürz. Es bekämpft Infekte, reduziert Entzündungen, hemmt die Krebsentwicklung, lindert Gelenkschmerzen und beugt gar Demenz vor.
  • Apfelessig wurde zu Heilzwecken schon vom Vater der Medizin – Hippokrates – um 400 vor Christus eingesetzt. Man sagt, er habe nur zwei Mittel eingesetzt: Honig und Apfelessig. Apfelessig ist reich an Pektin, einem Ballaststoff, der hohe Cholesterinwerte senkt und den Blutdruck reguliert. Apfelessig unterstützt ferner den Mineralstoffhaushalt und damit die Knochengesundheit. Zwar liefert Apfelessig nur wenig Calcium, aber er hilft dabei, dass der Körper das Calcium aus der Nahrung besser resorbieren kann.

Da Apfelessig ausserdem sehr kaliumreich ist, verleiht er Haar wieder Glanz, Nägeln Festigkeit und hilft überdies bei der Entgiftung des Körpers. Apfelessig enthält Apfelsäure, die sehr gut gegen Pilze und bakterielle Infektionen wirkt. Auch Harnsäurekristalle werden von der Apfelsäure rund um die Gelenke herum aufgelöst, was zu einer Linderung von Gelenkschmerzen führt. Weitere Informationen rund um Apfelessig, seinen Wirkungen und Anwendungen, finden Sie hier: Apfelessig – Nicht nur zum Abnehmen

Ihre selbst gemachte natürliche Antibiotika Mischung wird Ihnen in jedem Fall dabei helfen, nahezu jedes gesundheitliche Problem zu lindern. Schützen Sie Ihre Gesundheit! Und beugen Sie mit natürlichen Antibiotika vor!

Man muss sich zwar Zeit nehmen, alles zuzubereiten und dann auch noch 2 Wochen zu warten, aber ich kann aus Erfahrung sagen, dass sich dies lohnt!

Foto: © sasimoto – Fotolia.com (Abb. ähnlich)
Markiert mit , , .Speichere in deinen Favoriten diesen Permalink.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

CAPTCHA

*

  • Haftungshinweis

    Die Informationen auf diesen Seiten wurden nach bestem Wissen und Gewissen erstellt. Sie sind ausschliesslich für Interessierte und zur Weiterbildung gedacht und keinesfalls als Diagnose- oder Therapieanweisungen zu verstehen. Wir übernehmen keine Haftung für Schäden irgendeiner Art, die direkt oder indirekt aus der Verwendung der Angaben entstehen. Bei Verdacht auf Erkrankungen konsultieren Sie bitte Ihren Arzt oder Heilpraktiker.