Giftstoffe in Binden, Tampons und Windeln!

Giftstoffe über Binden, Tampons und Windeln direkt in unseren Körper:

Binden, Slipeinlagen, Tampons, Stilleinlagen und Windeln für unsere Kleinen- wir alle verwenden sie häufig, oft ohne uns darüber klar zu sein, was sie alles in sich haben.

Am 23.11. 2015 findet sich mal wieder ein aufrüttelnder Beitrag über die giftigen Inhaltsstoffe in Slipeinlagen, Binden, Tampons und Windeln auf der Seite „gesundheit.asia“.

Dort heißt es u.a.:

Die für Tampons verwendete Baumwolle ist überwiegend genmanipuliert. Außerdem werden 25 Prozent der weltweit verwendeten Pestizide und Insektizide bei der Baumwollproduktion eingesetzt. Darunter fünf der neun giftigsten Pestizide. Häufig wird bei dieser genmanipulierten Baumwolle auch ein Insektengift nachgewiesen, welches aus dem Bakterium Bacillus thuringiensis stammt. In Tampons (und in Babywindeln) wurden auch das Biozid TBT (Tributylzinn) und andere zinnorganische Verbindungen gefunden. Außerdem verwenden Hygieneartikelhersteller die Chemikalie Dioxin zur Bleichung – damit die Produkte schön weiß und somit sauber ausschauen. Dioxin ist schon in sehr geringen Mengen giftig.

Die Tamponhersteller geben zwar an, kein dioxinhaltiges Bleichmittel zu verwenden, was bisher aber durch keine unabhängige Studie nachgewiesen werden konnte. Tamponhersteller, die auf eine natürlichere Herstellung setzen und ihre Rohstoffe aus rein biologischem Anbau beziehen, geben explizit an, KEIN Dioxin zu verwenden.

Auch auf der Seite „frauenheute,com“ findet sich ein lesenswerter Artikel über die Inhaltsstoffe von Tampons, Binden und Slipeinlagen.(Beitrag vom 30,Juli,2015)

Einige der oft vorkommenden Inhaltsstoffe:

  • Chemikalien wie Dioxin- und Furanrückstände, die aus dem Bleichprozess mit Chlor stammen können und als krebserregend gelten
  • Pestizidrückstände im Falle von Baumwollbestandteilen, die nicht aus biologischem Anbau stammen
  • Unbekannte Duftstoffchemikalien, dieStörungen im Hormonsystem oder allergische Hautausschläge auslösen können
  • Kleber-Chemikalien wie z.B. Methyldibromoglutaronitril, einem Konservierungsstoff, vor dessen Einsatz in Kosmetika Greenpeace bereits 2008 warnte und Entzündungen sowie Allergien der Haut auslösen kann.

Giftstoffe in Dingen, die wir täglich verwenden, scheinen aber keinen der Hersteller zu beunruhigen.

Hier wird dazu gesagt:

Laut EU-Recht sind Hersteller nicht dazu verpflichtet Inhaltsstoffe von Tampons, Binden und Slipeinlagen zu deklarieren. Gerade bei Tampons, die lange Zeit im Körper verbleiben und deren Inhaltsstoffe über die Schleimhäute direkt in den Blutkreislauf übergehen, ist dies eine gesundheitlich bedenkliche Gesetzeslücke.

In den USA unterliegen Tampons der Food & Drug Administration (FDA) und werden als medizinische Produkte eingestuft. In Europa werden Tampons jedoch als „Gebrauchsgegenstände“ eingestuft und unterliegen der sogenannten Produktsicherheitsrichtlinie.

Was ein Gynäkologe dazu sagt laut dem obigen Artikel:

Fatal

Die Haut im Intimbereich gilt als besonders empfänglich für Schadstoffe.
Diese Stoffe sind laut Bericht vor allem deshalb gefährlich, weil die Haut im Intimbereich besonders empfänglich für Substanzen ist, die sich für mehrere Stunden am oder im Körper befinden. Durch die vielen Blut- und Lymphgefässe gelangen Giftstoffe direkt in den Blutkreislauf und können so gefährliche Folgen haben.

„Die Vagina ist ein stark resorbierendes Organ, das Schadstoffe leicht aufnehmen kann. Sie gelangen über die Lymphgefäße direkt in den Blutkreislauf. “
(Gynäkologe Dr. Matthai, in: Woman Nr. 26/2013)

Als Alternative werden hier Biotampons, Menstruationskappen, Binden und Slipeinlagen in Bio-Qualität und aus Stoff empfohlen sowie biofaire Unterwäsche.

 

 

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