Pestizide

Pestizide sind Giftstoffe. Sie wirken tödlich auf das Leben. Der Mensch „bekämpft“ damit „Schädlinge“. Obwohl wir heute eigentlich so schlau sein könnten, natürliche Kreisläufe und Synergien zu schaffen, in denen kein „Schädling“ überhand nehmen würde. Doch die industrielle Produktion mit ihrer Gewinnmaximierung hat hier zu vielen Monokulturen beigetragen, die es notwendig machen, auftretende „Anomalien“ zu „bekämpfen“.

Was sind nun Pestizide genau?

Es gibt unzählige Arten dieser „Pflanzenschutzmittel“, die wir auch im Baumarkt um die Ecke kaufen können. Sie sind auf den Rosen unseres Nachbarn, auf dem Salat auf dem Acker und fliegen von frisch besprühten Feldern gerne auch mal durch den Wind in unseren Wohngebieten herum.

Pestizide führen zu vielen heute typischen Krankheitsbildern

In der CHARGE-Studie wurden 970 Personen zu unterschiedlichen Kriterien in Bezug auf das Auftreten von Entwicklungsstörungen und Autismus untersucht. Es wurden die Adressen in der Schwangerschaft zu dem offiziellen Einsatzreport von Pestiziden verlinkt.  Bei Autismus gab es bei Kindern, die in der Schwangerschaft unter einer Meile am Einsatzgebiet wohnten, eine 60% höhere Erkrankungswahrscheinlichkeit. Auch bei neurologischen Entwicklungsstörungen gibt es Multiplikatoren zwischen 1,6 und 2,3. (14)

Eines der bekanntesten ist Glyphosat. Es soll weniger tödlich sein als die anderen. Ein durchaus wünschenswerter Effekt für den Bauern, der ja eine gute Ernte will.

Doch es gibt wenig überraschender Weise immer mehr „Erkenntnisse“(1,2,3,4), die belegen wie gefährlich Pestizide für uns sein können.

Über den reinen Giftstoff-Effekt hinaus werden auch hormonelle Wirkungsweisen festgestellt(5). In einer UN-Studie wurde sogar festgestellt, dass „Pflanzenschutzmittel und industrielle Giftstoffe für den Tod von über einer Million Menschen jährlich mitverantwortlich sind“(6).

Laut einer Studie von PAN Germany zu Vergiftungen, Erkrankungen und Suizide bestehen „erhebliche Gesundheitsgefahren durch direkten Kontakt bei ihrer Anwendung, durch Pestizid-Verwehungen von Feldern oder durch Rückstände in Nahrungsmitteln und im Trinkwasser“(7).

Sogar in bekannten Medien wie Welt online steht: „Organische Phosphate sind ein weit verbreitetes Pestizid, das in der Landwirtschaft zur Insektenvernichtung eingesetzt wird“(8). Weiter können „Pestizide die Hirnentwicklung während kritischer Entwicklungsphasen stören“. D.h. der IQ der Kinder sinkt mit zunehmender Pestizid-Belastung.

Was können wir also tun, wenn wir Pestizide vermeiden wollen? Neben Gewohnheiten wie Bio-Lebensmittel oder Eigenanbau bevorzugen können wir natürlich auch die – im Prinzip unvermeidbaren – Gifte einfach ausleiten, indem wir unseren Körper entgiften.

Quellen:

  1. aktuelle Informationen über Glyphosat und seine Auswirkungen auf Mensch, Tier und Umwelt
  2. der US-amerikanische Phytopatholgie Don Huber in der „Bauernstimme“ über die Wirkungen von Glyphosat
  3. Bericht des BMBF zu neuesten Erkenntnissen über Glyphosat
  4. Artikel in Scientific American über gesundheitsschädliche Wirkungen von Glyphosat
  5. Studie „Endokrine Wirkung von Pestiziden“
  6. UN-Chemikalienstudie: zu laxe Umweltgesetze (taz)
  7. Studie  „Pestizide und Gesundheitsgefahren – Daten und Fakten“ von PAN Germany zu Vergiftungen, Erkrankungen und Suizide durch Pestizide
  8. Pestizide können IQ bei Kindern senken (WELT online)
  9. Landwirt extrem mit Pflanzengift belastet (MDR „Exakt“)
  10. A review of the role pesticides play in some cancers: Children, farmers and pesticide users at risk? (Chemtrust, engl.)
  11. Offener Brief von PAN Germany an das Bundesinstitut für Risikobewertung zu Chlorpyrifos
  12. Offener Brief (Antwort) des Bundesinstituts für Risikobewertung an PAN Germany zu zu Chlorpyrifos
  13. Chemikalie Chlorpyrifos vermindert den IQ von Schulkindern (www.suite101.de)
  14. Shelton JF et al., “Neurodevelopmental disorders and prenatal residential proximity to agricultural pesticides: the CHARGE study”, Environmental Health Perspectives, Oktober 2014, (Neurologische Entwicklungsstörungen und pränatale Nähe zu Agrarpestiziden) (Studie als PDF)

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