BPA – Bisphenol A

Bisphenol A hat eine lange Geschichte. Heute oft als Weichmacher in Plastik eingesetzt macht er Folien geschmeidig und Plastikflaschen bruchsicher. Sicherlich habt ihr auch schon oft mit Plastikfolie verpackte Äpfel oder Gruken gekauft. Genau da und auch auf Kassenbons ist die Konzentration am höchsten.

BPA ist eine von 62.000 Chemikalien, die von der Umweltschutzbehörde [EPA/Environmental Protection Agency] ungeprüft als sicher übernommen und damit zugelassen wird [Rechtsgrundsatz Bestandsschutz, im Original “grandfathered in”].

BPA kommt überall im täglichen Leben, insbesondere auch im Zusammenhang mit Lebensmitteln vor.

Aus Bisphenol A enthaltenden Kunststoffen, insbesondere aus Polycarbonat, Vinylesterharz und Epoxidharz, werden zahlreiche Gegenstände des täglichen Gebrauchs mit direktem Kontakt zu Lebensmitteln und Getränken hergestellt. Aus Epoxidharzen werden Beschichtungen für metallische Behälter ebenfalls für Lebensmittel wie Konservendosen und für Getränkebehälter und Wasserkocher hergestellt.

2) Wikipedia

Bisphenol A wirkt nicht direkt vergiftend, sondern ist sogenannt „reproduktionstoxisch“ 2). Die Wirksamkeit auf den Körper gleicht der von Östrogen. Störungen des Hormonhaushalts haben sehr massive Auswirkungen auf unser Leben. Daher zählt es in Deutschland z.B. auch zu den „Wohngiften“ und es werden entsprechende Untersuchungen unternommen.

Ein berühmtes Beispiel sind Babyfläschchen. Und hier ist auch ganz typisch, dass bei einer „öffentlichen Einsicht“ dann mit großer Vorsicht auf die Gewinninteressen der Konzerne vorgegangen wird. Es gab Übergangsfristen und andere Produkte wurden gar nicht betrachtet:

Zum 1. März 2011 hat das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz den Stoff im Zusammenhang mit Babyflaschen verboten, der Abverkauf bereits hergestellter Fläschchen mit diesem Stoff war bis Ende Mai 2011 gestattet.

3) Focus

Es gibt so viele Informationen, alleine aus  den angegebenen Quellen schon. Wir werden über aktuelles regelmäßig auf dem Blog informieren und diese Seite weiter ausbauen. Über jede neue Information – zum Verlinken oder Veröffentlichen – freuen wir uns.

Das steht ganz im Gegensatz zum Vorgehen bei den „Untersuchungen“, die die Konzerne z.B. bei der WHO abliefern. Tausende Seiten Feldstudien und Laboruntersuchungen. Diese sind jedoch aus „Datenschutzgründen“ geheim 4).

Quellen

  1. Bisphenol A 120 Jahre alte Geschichte eines Skandals (abgerufen am 27. 7. 2015)
  2. Bisphenol A auf Wikipedia (abgerufen am 29.7.2015)
  3. Verkaufsverbot von Babyflaschen mit Bisphenol A – Artikel auf Focus (abgerufen am 29.7.2015)
  4. Unser täglich Gift – Dokumentation über Alltagsgifte auf Youtube (abgerufen am 29.7.2015)

One Response to BPA – Bisphenol A

  1. Prosperity sagt:

    Auf der Seite des „Bund“ :http://www.bund.net/bisphenol-a findet sich noch mehr Erschreckendes über dieses Gift, z.B., dass es in Schnullern vorkommt, in älteren Wasserleitungen oder sogar in Kinder-Tagesstätten in hoher Konzentration gefunden wurde. Und dass dieses Hormongift im menschlichen Blut in viel zu hoher schädlicher Konzentration nachweisbar ist.

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