Was tun bei saisonal bedingten Depressionen?

traurig2in-der-grauen-jahreszeit-sind-depressionen-nicht-seltenWie ich mir bei Depressionen helfen kann

Jetzt, wo die Tage kurz sind, und wir morgens im Dunkeln aufstehen, oft durch einen neblig verhangenen Halbdämmertag gehen und am Spätnachmittag schon wieder die Dunkelheit sich breit macht, fühlen sich viele Menschen nicht so recht wohl in ihrer Haut. Sie zeigen Anzeichen von Depressionen.

Der Psychotherapeut Dr. Rolf Merkle schreibt in einem klar gestalteten Artikel:  traurigkeit_portrait-1725252_960_720„Herbstdepression & Winterdepression – saisonal bedingte Depressionen“ einige aufschluss- und hilfreiche Fakten dazu:

Bereits jeder vierte Bundesbürger klagt über die Beschwerden der Winterdepression, wie z.B. eine gedrückte Stimmung, Antriebslosigkeit, vermehrtes Schlafbedürfnis, vermehrtes Verlangen nach Süßem und Kohlehydraten verbunden mit Gewichtszunahme.

Er erläutert, was die Ursache für solche saisonal bedingten Depressionen ist:

Die Ursache der Winter Depressionen

  • Durch den Mangel an Licht in der dunklen Jahreszeit schüttet der Körper zu wenig des Wohlfühlhormons Saratonin aus, und dies kann Depressionen fördern.

Merkle bezieht sich auf den amerikanischen Psychiater Wybrow, der sagt, dass dies nichts anderes sei, als die Vorbereitung des Körpers auf den Winterschlaf, der bei uns Menschen aber nie eintritt. Die Zirbeldrüse in unserem Gehirn, die sehr lichtempfindlich ist, ist für diese Winterschlaf-Vorbereitung zuständig. Sie produziert mehr des Schlafhormons Melatonin. Wir werden schläfrig und antriebsloser.

Behandlungs- und Vorsorgemöglichkeiten

Hier empfiehlt Merkle;

  • Mindestens eine halbe Stunde sich im Freien bewegen, egal bei welchem Wetter! So wird der Stoffwechsel und die Psyche angeregt, da dadurch mehr Seratonin erzeugt wird!
  • Bei der Ernährung sollte man vermehrt auf frisches Obst und Gemüse und relativ wenig Kohlenhydrate achten. Ab und zu ein Stück Schokolade, oder ein Stück Kuchen ist erlaubt, da sie Stoffe enthalten, die im Körper zu Saratonin umgebaut werden.
  • Auch tut es gut, sich mit belebenden Farben zu umgeben, die den Sommer nachahmen, z.B. Rot, Gelb, Orange. Ein leuchtendes Kissen, oder eine gelbe, rote, oder orangene Tischdecke, Blumen oder Bilder, oder/ und Kleidungsstücke mit diesen Farbtönen hellen die Stimmung auf. Merkle sagt zu Recht: „Farben sind Streicheleinheiten für die Seele.“
  • Duftöle in Aromalampen können in uns Erinnerungen und Bilder an den FRühling und Sommer wecken. Besonders Jasminöl und Bergamotteöl „riechen“ nach Sommer. Ich selbst liebe besonders den Duft von Lavendel.
  • Tanzen und Singen zu flotter Musik hebt auch sehr gut unsere Stimmung, denn Bewegung und Singen mindert die Gefühle der Depressionen.
  • Es lohnt sich auch, seine innere Einstellung zu überprüfen: Denken wir „Es ist die dunkle, schwere und düstere Zeit!“ oder freuen wir uns an der Natur in ihrem Wechselspiel, am Kerzenschein im warmen Zimmer usw. und prägen unsere Gedanken positiv!
  • Wenn dies alles nicht reichen sollte, so kann man bei einem Arzt oder Heilpraktiker eine Lichttherapie machen, oder/ und einen Psychotherapeuten aufsuchen, denn vielleicht hängen die Depressionen ja nicht nur mit der Jahreszeit zusammen, sondern die Ursachen liegen tiefer.

Ihr seht: blumen, feld, mohnblumen

Mit allen Sinnen und Gedanken können wir mit saisonalen Depressionen (und anderen oft auch) umgehen lernen, und uns selbst helfen, die Welt wieder positiv zu sehen!

Zur nicht saisonalen Depressionen empfehle ich den Artikel des Heilpraktikers Rene Gräber:

Depression – Alternative und natürliche Behandlungsmöglichkeiten

sowie seinen Ergänzungsartikel dazu, der auf Studien hinweist, die zu belegen scheinen, dass ein Mangel an Vitalstoffen wie  Vitaminen und Spurenelemente mit eine Ursache für Depressionen sein kann:

Depressionen durch Vitalstoffmängel?

 

 

Markiert mit , , .Speichere in deinen Favoriten diesen Permalink.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

CAPTCHA

*

  • Haftungshinweis

    Die Informationen auf diesen Seiten wurden nach bestem Wissen und Gewissen erstellt. Sie sind ausschliesslich für Interessierte und zur Weiterbildung gedacht und keinesfalls als Diagnose- oder Therapieanweisungen zu verstehen. Wir übernehmen keine Haftung für Schäden irgendeiner Art, die direkt oder indirekt aus der Verwendung der Angaben entstehen. Bei Verdacht auf Erkrankungen konsultieren Sie bitte Ihren Arzt oder Heilpraktiker.