Gesundes Essen, Kurkuma, Zeolith und Vit. D3 gegen Demenzrisiko?

Können eine ausgewogene Ernährung, Kurkuma und Vitamin D3 das Demenzrisiko reduzieren?

Die richtige Ernährung ist, neben genügend Bewegung und geistigem Training von zentraler Bedeutung für ein gesundes Leben und für geistige Fittness.

Auf Neuronation.de kam vor kurzem ein lesenswerter Beitrag darüber, wie unsere Ernährung ein Demenzrisiko vermindern kann. Der Titel:

  1. „Richtig essen und das Demenzrisiko reduzieren“

Dort beruft man sich auf neueste wissenschaftliche Studien:

Laut neuesten Forschungen können wir durch gesunde Ernährung das Demenzrisiko signifikant reduzieren.

Und weiter unten heißt es:

Obst gegen Demenz? Wissenschaftler sagen: Ja!

Wissenschaftler der York Universität (Kanada) berichten, dass vor allem Obst- und Gemüseverzehr einen großen Einfluss auf unsere kognitive Leistungsfähigkeit besitzt. In einer umfassenden Studie haben sie das Leben von 45.000 Teilnehmern im Alter von 30+ Jahren untersucht. Dabei wurde insbesondere auf die physische Komponente, die Essensgewohnheiten und die kognitiven Fähigkeiten geachtet.

Forscher haben herausgefunden, dass junge Erwachsene, die zehn oder mehr Obst- und Gemüseportionen am Tag zu sich nehmen, deutlich bessere kognitive Leistungen zeigen können. Für ältere Erwachsene ist der Unterschied schon bei fünf Portionen pro Tag spürbar. Forscher betonen, das Obst und Gemüse reich an diversen Nährstoffen sind, wie beispielsweise die Vitamine C und E sowie die Flavonoide, die die körpereigene Abwehr unterstützen und sich positiv auf das Demenzrisiko auswirken.

Verstärkt wird dieser Effekt durch physische Aktivität. Besonders signifikant fällt dabei der Unterschied für die ältere Gruppe aus.

Hilft die Mittelmeerdiät gegen das Demenzrisiko?

In einer weiteren Studie aus Großbrittanien, die im Neuronation-Artikel zitiert wird, wird der Wert der sogenannten „Mittelmeerdiät“ belegt für unsere Gesundheit und geistige Fittness. Diese „Diät“ besteht vor allem aus viel Gemüse, Salat mit Olivenöl, Fisch und Pasta, und zum Nachtisch aus Nüssen und Frischem.

Für die Studie wurden zunächst Daten von über 1.000 Teilnehmern im Alter von ca. 70 Jahren gesammelt. Drei und sechs Jahre später wurde ihre Gehirnstruktur erneut untersucht. Wissenschaftler haben festgestellt, dass die Anhänger der Mittelmeerdiät mit Abstand die kleinsten altersbedingten Zellveränderungen gezeigt haben. Und dies unabhängig von Bildung, Herkunft und anderen Einflussfaktoren, die in der Studie entsprechend berücksichtigt wurden.

2)Kurkuma gegen Demenz?

Die alte Heilpflanze Kurkuma scheint laut verschiedensten Studien u.a. auch gegen Demenz zu wirken.

Auf Kopp-Online schreibt Jonathan Benson bereits am 5.7.13.

Multiple Fallstudien zeigen: Kurkuma bewirkt erstaunliche Besserung bei Demenz

Wenn Sie oder ein Angehöriger an der Alzheimerkrankheit oder einer anderen Form von Demenz leiden, kann Kurkuma Hoffnung geben und zur Besserung führen. Aufgrund von drei neueren unabhängigen Fallstudien kann Kurkuma mit seinem wichtigsten aktiven Bestandteil Curcumin nicht nur die Verhaltensauffälligkeiten und psychischen Symptome einer Demenz mindern, sondern auch zur völligen Genesung beitragen – und das in nur wenigen Wochen.

Das gilt definitiv für die Bedeutung von Kurkuma für die kognitive Leistung, wie sich bei einer neuen japanischen Untersuchung erwiesen hat. Die Prüfung von drei getrennten Fallstudien veranlasste den Chefarzt des Kariya Toyota General Hospital in Kariya und seine Kollegen zu faszinierenden Schlussfolgerungen über den therapeutischen Wert der Heilpflanze. In allen Fällen hatte sich gezeigt, dass Kurkuma die Symptome der Demenz minderte und gleichzeitig die allgemeine kognitive Leistung verbesserte.

Siehe auch unsere Artikel auf diesem Portal:

Kurkuma

Kurkuma gegen Demenzrisiko?

Auch gibt es verschiedene Forschungen, die nachzuweisen scheinen, dass ein entscheidender Faktor in Bezug auf das Demenzrisiko das Vitamin D3 zu sein scheint. Der Heilpraktiker Rene Gräber schreibt dazu:

Die Ergebnisse der Forscher: Zwischen 2002 und 2010 beobachteten die Forscher die Studien-Teilnehmer in Folgeuntersuchungen und bestimmten auch ihren Vitamin-D-Staus. Im Fokus standen bei Tests die kognitiven Fähigkeiten der Freiwilligen. Tatsächlich konnten die Wissenschaftler eine Korrelation zwischen Vitamin-D-Mangel und der Demenz-Entstehung aufdecken. Allerdings scheint sich eine Unterversorgung mit dem Vitamin nur auf die kognitive zerebrale Leistung aus zu wirken. Das semantische Gedächtnis und die visuelle Intelligenz werden durch eine diskrete Hypovitaminose wahrscheinlich nicht beeinflusst. Auch betonen die Wissenschaftler dass eine Schlussfolgerung verfrüht sei: Ob nämlich eine hochdosierte Einnahme von Vitamin D vor Demenz schütze, sei derzeit noch nicht abschließend geklärt.

3) Interessante Ergebnisse gibt es auch über „Zeolith“,  eine Vulkanasche, die außer. das sie den Körper entgiftet auch gegen Krebs zu wirken scheint! Hier ist auch ein Beitrag von Rene Gräber lesenswert dazu:

Zeolith – Eigenschaften, Wirkung und Nutzen

siehe auch auf unserem Portal: Vulkangestein und Heilerde

zu 2)

Auch untersuchen seit 2010 Forscher der Universitäten Hohenheim, Jena, Kiel und Frankfurt die Wirkung von Curcurmin, dem in Kurkuma enthaltenen Wirkstoff, u.a. in der Demenz- und Krebsvorsorge:

Curcumin gegen Alzheimer & Krebs:
Gesunde Pflanzenstoffe und ihr Transport in den Körper  [08.12.10]

Hohenheimer Forscher untersuchen, wie Nutraceuticals (Bezeichnung für sekundäre Pflanzenstoffe, die häufig vom Körper schwer aufgenomen werden können wie z.B. Curcurmin) für den Organismus besser verfügbar gemacht werden können.

Dort heißt es:

Das Kurkuma-Gewürz ist ein Gelbwurzextrakt und wesentlicher Bestandteil von Curry-Mischungen. Ihm werden gleich fünf gesunde Eigenschaften zugeschrieben: Es senkt den Cholesterinspiegel, wirkt antioxidativ und ist gut gegen Entzündungen. Außerdem soll es Krebserkrankungen hemmen. Und weil es altersbedingte Veränderungen im Gehirn verlangsamt, könnte es das Risiko senken, an Alzheimer zu erkranken.

Zu den Forschungen der anderen Unis:

Forschung gegen Alzheimer und Tumorwachstum

Genau diese Eigenschaften des Curcumins (gelber Farbstoff aus dem Kurkuma-Gewürz) überprüfen Dr. Frank und vier Wissenschaftler zusammen mit fünf Partnern aus der Industrie. Das Thema „Gesundes Altern und Prävention altersabhängiger Demenzen“ bearbeiten PD Dr. Gunter Eckert von der Universität Frankfurt und die Professoren Gerald Rimbach und Tilman Grune von den Universitäten Kiel und Jena.

Dr. Eckert untersucht, inwiefern sich durch Curcumin altersbedingte Veränderungen von Gehirnzellen aufhalten lassen. Prof. Dr. Rimbach erforscht, ob die schützende Wirkung des Gewürzstoffes von der persönlichen genetischen Ausstattung abhängig ist. Prof. Dr. Grune forscht, wie Fresszellen im Gehirn durch Curcumin aktiviert werden und zur Beseitigung von beschädigten Zellbestandteilen beitragen können. Den vierten Forscher, Dr. Jakob Weißenberger von der Uniklinik Frankfurt, beschäftigt die Frage, wie Curcumin das Wachstum von Gehirntumoren hemmt.

 

 

 

 

 

 

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